Darf man heute noch "Indianer" sagen?


Fragen dieser Art höre ich gerade in Bezug auf mein Buch 

"Das Mädchen und der Star" nun immer häufiger, in dem beide 

Hauptfiguren einen kulturell ähnlichen indianischen (indigenen) 

Hintergrund haben.

 

Ich bin der Auffassung, dass die Bezeichnung, also wie ich Menschen 

mit bestimmter Herkunft, Aussehen usw. (dick, dünn [siehe Claudia und mein 

Buch "Dick war gestern"] bezeichne, nicht entscheidend ist, solange man 

sich respektvoll äußert und diesen Respekt auch lebt und fühlt.

 

Wer zum Beispiel "gendert", das Sternchen schreibt und spricht, sich aber 

hinter vorgehaltener Hand respektlos äußert oder gar handelt, ist unehrlich, 

und damit ist Betroffenen nicht gedient.

 

Deshalb halte ich persönlich nichts von der aufgezwungenen Umgestaltung 

der deutschen Sprache. Wir Menschen sollten respektvoll miteinander 

umgehen - einzelne widersinnige Wortkorrekturen helfen Betroffenen nicht.

 

Mein Buch "Das Mädchen und der Star" bleibt also wie es ist 

und ich werde das Wort "Indianer" nicht durch "Indigene" ersetzen.

 

Herzlichst Eure Sabine